Die Baucontainer sind abgebaut – der Karl-Benz-Platz ist verwaist und öde. Foto: /M. Kuhn

Die Baufirmen haben den Karl-Benz-Platz geräumt. Jetzt sollte er neu gestaltet werden. Der Verkehrsknoten bleibt aber öde. Die Stadt wartet auf das Ergebnis des IBA-Workshops.

Der Karl-Benz-Platz soll das schmucke Eingangstor von Untertürkheim sein. Der Bahnhofsvorplatz könnte Autofahrer, Radler und Nutzer der öffentlichen Nahverkehrsmittel so beeindrucken, dass sie sich für den Ortskern interessieren. Doch die Visitenkarte Untertürkheims präsentiert sich momentan grau, öde und verwaist. Das liegt auch daran, dass Baufirmen den als Treffpunkt konzipierten Platz mehr als ein Jahr lang als Logistikfläche nutzten. Die Stadtentwässerung Stuttgart baute einen Abwasserkanal unter dem Karl-Benz-Platz hindurch. Aufgestellte Container dienten als Büros, Pflasterflächen als Lagerplätze für Baumaterial. Der von Ehrenamtlichen betreute Reifengarten musste weichen, Bäume gefällt werden. Die Kanalarbeiten sind erledigt, die Logistikfläche geräumt. Mehr nicht. Untertürkheims Bezirksbeiräte erinnern in einem Antrag an das Versprechen der Stadt, den Platz nach Ende der Bauarbeiten neu zu gestalten und Bäume nachzupflanzen.

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