Ein skrupelloses Attentat: Die zerstörte Telefonzelle 1996 an der Doggenburg. Foto: dpa/

Die Stuttgarter sind ahnungslos, während bei der Polizei höchste Alarmstufe herrscht: Ein Sprengstoffattentäter kündigt einen Anschlag an – es wäre bereits der dritte. Es ist einer der skurrilsten Kriminalfälle der Stadt.

Stuttgart - Sie will nur mal schnell noch mit den Eltern in Augsburg telefonieren. Heute, in Zeiten von Smartphones und einer Überallerreichbarkeit, wäre das für die 20-jährige Sportstudentin kein Problem gewesen. Doch damals, im Oktober 1996, ist noch das Festnetztelefon der Standard. Und im Wohnheim hat sie gerade keinen Anschluss. Also sucht sie an der Doggenburg im Stuttgarter Nordeneine Telefonzelle auf, eine von damals 2200 in der Stadt. In der Zelle, auf der Ablage: eine Eierschachtel, oben drauf ein Geldbeutel. „Da greift doch jeder hin, da denkt man doch nichts“, sagt die junge Frau.

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