Immer und immer mehr: Bei jüngeren Männern ist Muskeldysmorphie eine häufige Störung, dabei arbeiten sie zwanghaft an ihrem Muskelaufbau. Foto: imago//David Köhler

Wenn das Joggen oder das Muskeltraining zwanghaft werden, bleibt die Gesundheit auf der Strecke. Viele Betroffene leiden auch an Essstörungen. Wie erkennt man die Alarmsignale?

Stuttgart - Eigentlich ist Sport eine gesunde Betätigung, die Spaß macht und entspannt. Wer aber so exzessiv trainiert, dass er nicht mehr aufhören kann, schadet seinem Körper – unter Umständen sogar massiv. So ging es der Autorin und Bloggerin Yavi Hameister: „Ich laufe in den Park, die gleiche Strecke wie jeden Tag seit vielen, vielen Wochen. Der Schmerz kribbelt in meinem Schienbein, noch bevor ich den ersten Kilometer geschafft habe. Ich kenne dieses brennende, fast unerträgliche Gefühl zu gut; es ist immer da, wenn ich laufe. Doch ich darf nicht abbrechen (...) Ich muss mindestens 600 Kalorien verbrennen, bevor ich nach Hause gehe. Also läuft der Schmerz mit. Jeden Tag.“

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