Maxi Müller, Jugendleiter der TSV-Turnabteilung, hatte die Idee zur Eier-Suche. Foto:  

Erneut wird der Stadtteil zum Trimm-Dich-Pfad umfunktioniert. Auch Wissen wird abgefragt.

Uhlbach - Kleine Strichmännchen, die auf 20  Übungsblättern zu Vorturnern wurden, haben im vergangenen Dezember viele Uhlbacher erfreut. Mit der Aktion wollten die Leiterinnen der TSV-Turnabteilung, Katja von Berg und Brigitte Wagner, den Stadtteil in einen Trimm-dich-Pfad umwandeln und dem Winterspeck den Kampf ansagen. Zugleich sollte das Ganzkörper-Workout im Freien während des zweiten Lockdowns ein Alternativangebot darstellen, schließlich konnten die üblichen Kurse aufgrund der damals geltenden Corona-Regeln nicht stattfinden.

Kein Turnangebot möglich

Knapp vier Monate später ist die Situation ähnlich: Statt Weihnachten steht zwar Ostern vor der Tür, „Turnangebote gehen aber immer noch nicht“, sagt Brigitte Wagner. Was lag da näher, als in Uhlbach und den Weinbergen erneut aktiv zu werden? „Die Idee dazu hatte unser Jugendleiter Maxi Müller, der auch beim Ausfüllen und Aufhängen der Übungsbögen half.“ Dieses Mal kommen jedoch nicht Dina-4-Blätter zum Einsatz. Wie es sich an Ostern gehört, setzen die Verantwortlichen der Turnabteilung auf buntes Papier in Eier-Form. Es gibt jedoch noch eine weitere Neuerung: Die Strichmännchen sind Geschichte, stattdessen werden die Übungen in einem kurzen Text erklärt. Aus gutem Grund: Die ovalen Blätter sollen nicht nur einen kleinen Anstoß für Sport im Alltag darstellen.

Standorte werden nicht verraten

Neben den bekannten Übungen wie Klimmzüge an einem Geländer, rückwärtige Liegestütze an einer Bank oder Ausfallschritte auf einer Treppe werden die Uhlbacherinnen und Uhlbachern auch geistig gefordert. „An einigen Stationen werden ihnen unter anderem Wissensfrage aus dem beziehungsweise über den Stadtteil gestellt“, sagt Maxi Müller. „Darüber hinaus sollen sie an bestimmten Orten zum Smartphone greifen, ein Bild machen und es an die Turnabteilung des TSV schicken.“ Grundsätzlich sei das Prinzip aber das gleiche. Wie schon bei der Aktion vor Weihnachten werden die Standorte nicht verraten, fügt Brigitte Wagner hinzu. „Zum einen sollen die Leute angespornt werden, ausgetretene Wege zu verlassen. Zum anderen geht man an Ostern ja auf Eiersuche.“

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