Bernhard Kulisch, Thomas Rodens und Fabian Spöhr (von links) vom Rotary Club Stuttgart-Solitude haben am Freitag die ersten Geräte für den Transport nach Trier und Bitburg verladen. Foto:  

Handwerkskammer und IHK bitten ihre Mitgliedsbetriebe um Sachspenden: Vor allem Notstrom-Aggregate und Trocknungsgeräte werden in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz dringend benötigt.

Untertürkheim - Die verheerende Hochwasserkatastrophe im Juli hat besonders in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ganze Innenstädte verwüstet und große Teile der Infrastruktur zerstört. „Teilweise sieht es aus wie in einem Kriegsgebiet“, berichtet Thomas Rodens. Der 38-Jährige lebt in Stuttgart, stammt aber aus einem kleinen Städtchen in der Nähe von Bitburg. Auch der Eifelkreis ist vom Unwetter betroffen. Durch Familie und Freunde bekommt er „hautnah mit, was da passiert ist“ – und mit welchen Folgen die Flutopfer nach dem Absinken der Pegelstände jetzt zu kämpfen haben. Natürlich hätte er vor Ort am liebsten selbst mit angepackt. „Aber als Selbstständiger habe ich nicht genügend Zeit dafür.“ Deshalb hilft er aus der Ferne: Der Obermeister der Stuttgarter Maler- und Lackiererinnung hat seine Kollegen aus allen Gewerken, vor allem aber aus der Baubranche, aufgerufen, nicht benötigte Trocknungsgeräte und Notstrom-Aggregate zur Verfügung zu stellen.

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