Lehrerin Rosemarie Auchter-Ries (li.) und Schulleiterin Katrin Steinhülb-Joos freuen sich über den Besuch von Maria Prinzessin von Foto: /privat

Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg, Vorstandsvorsitzende des Vereins Kinderglückswerk, stattete der Altenburgschule einen Besuch ab und übergab 800 Euro, die für dringend notwendige Laptops verwendet werden.

Bad Cannstatt - Ein Besuch, der Präsente bringt, ist immer willkommen. Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg, die Vorstandsvorsitzende des Vereins Kinderglückswerk, überreichte der Altenburgschule 800 Euro, die für den Kauf von Laptops verwendet werden. „Die werden dringend benötigt“, freute sich Rektorin Katrin Steinhülb-Joos. Denn die Gelder aus dem Digitalpaket seien nicht für Endgeräte gedacht. Doch daran mangele es besonders. Nur 22 Prozent der Schülerschaft hat ein Endgerät zuhause, also Laptop oder PC. „Fast 80 Prozent unserer Schüler arbeiten über ein Smartphone.“ Da sei Homeschooling natürlich erschwert. Zum Teil gebe es zudem Probleme mit dem WLAN.

14 Laptops verliehen

Von 120 Endgeräten, die der Gemeinschaftsschule insgesamt zur Verfügung stehen, sind deshalb 14 an Schüler verliehen. „Wir haben täglich Anfragen.“ Deshalb kam die Spende des Vereins gerade richtig. „Wir sind überaus dankbar dafür.“ Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg war angetan – von der Atmosphäre an der Schule, dem Engagement und der Arbeit vor Ort. „Ich bin sehr beeindruckt.“ Dies könne der Beginn einer „schönen Zusammenarbeit“ werden.

Sie könne sich vorstellen, weitere Projekte der Schulezu unterstützen. „Das ist genau unsere Zielgruppe.“ Denn das Kinderglückswerk, ein ehrenamtlich tätiger Verein (www.kinderglueckswerk.de), erfüllt seit 15 Jahren innigste Herzenswünsche von kranken und sozial benachteiligten Kindern. Den Kontakt zur Altenburgschule hatte eine Lehrerin hergestellt, die seit kurzem auch im Verein aktiv ist.

Viele positive Rückmeldungen

Die neue Situation an der Schule mit „Schichtbetrieb“ werde gut angenommen. „Wir haben viele positive Rückmeldungen“, so Steinhülb-Joos. In Kleingruppen könne viel tiefer in die Materie eingetaucht werden, werde viel gelernt. Es wird als „unheimlich gewinnbringend“ beschrieben. Für die Schule sei es ein Kraftakt gewesen. „Und es wird nicht einfacher.“ In zwei Wochen können wieder alle Grundschüler kommen. Da gebe es zwei komplett verschiedene Systeme an der Schule – „eine logistische Herausforderung“. Für 30 Klassen mussten komplett neue Stundenpläne erstellt werden. „Und ab 30. Juni geht es wieder von vorne los.“ Eigentlich werde nach den Pfingstferien bereits ans neue Schuljahr gedacht. Daran sei jetzt nicht zu denken. „Das wird sich bis in die Sommerferien ziehen.“ Für das Kollegium gebe es derzeit keine Grenzen zwischen Freizeit und Schule. „Wir sind permanent gefragt.“ Von Eltern und Schüler gebe es viele Anfragen. Immerhin gebe es auch Lob für das Infomanagement.

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