SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken im Willy-Brandt-Haus. Foto: Christophe Gateau/dpa

Mit Blick auf den künftigen Umgang der SPD mit Russland regt Parteichefin Saskia Esken einen Wandel an. Es gelte auch, sich von einseitiger Abhängigkeit freizumachen.

Berlin - SPD-Chefin Saskia Esken hat für eine Neuausrichtung der Russland-Politik ihrer Partei geworben.

"Konfliktlösung über Dialog war viele Jahrzehnte überaus erfolgreich - auch Wandel durch Handel. Aber wir sehen ja, dass Putin nicht mehr rational handelt", sagte Esken den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Internationales Recht, Verträge, vertrauensvolle Zusammenarbeit - das alles trete der russische Präsident er mit Füßen. "Für uns heißt das: Wir rücken enger zusammen in Europa und mit unseren internationalen Partnern, um unsere Werte und die Freiheit verteidigen zu können", sagte sie.

Einseitige Abhängigkeit, wie in der Vergangenheit von russischen Energieimporten, dürfe es künftig nicht mehr geben.