Die Sparmaßnahmen in der Stadt Böblingen sind richtig. Nur, gehen sie weit genug? Das fragt sich Jan-Philipp Schlecht.
Die Zahlen machen es unmissverständlich klar: Böblingen steht vor einer finanziellen Herkulesaufgabe, die Oberbürgermeister Stefan Belz in seinem Haushaltsentwurf für 2026 und der Finanzplanung bis 2029 klar umrissen hat. Ein Defizit von knapp 46 Millionen Euro im kommenden Ergebnishaushalt ist kein Pappenstiel und verlangt nach klarem Handeln. Die Strategie, die die Stadtspitze nun einschlägt, ist ein bemerkenswerter Drahtseilakt zwischen notwendiger Konsolidierung und dem Bewahren des Erreichten. Die Überschrift „Mit klarem Handeln durch unruhige Zeiten – Verantwortung übernehmen, Zukunft sichern“ klingt staatsmännisch. Doch der Teufel steckt wie so oft im Detail.
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