Spargelernten ist harte Arbeit, für die es Übung braucht. Foto: Gottfried Stoppel

Die strenge Einhaltung der Hygieneregeln bringen den Spargelbauern Mehrkosten in Höhe von 880 Euro pro Erntehelfer, die vor allem aus Polen, Rumänien, der Ukraine und Kroatien kommen.

Stuttgart - Eisig weht der Wind übers Schmidener Feld, zerrt an den Folien über den Spargeldämmen und lässt die Plastikhüllen wie ein wild bewegtes Meer hin- und herwogen. Dazwischen sind etwa 30 Arbeiter, die unbeirrt den weißen Spargel stechen, nachdem der unwetterartige Schneesturm am Tag zuvor einen Sondereinsatz nötig gemacht hat: Folien vorm Wegfliegen retten und wieder festmachen. Der Wintereinbruch mit zwei Minusgraden ist trotzdem nicht ohne Folgen geblieben: Konnten am Dienstag noch zwei Tonnen geerntet werden, waren es schon am Mittwoch nur noch 700 Kilo – statt der sonst üblichen drei bis fünf Tonnen. Und der Grünspargel, der im Gegensatz zum weißen Spargel aus den 30 Zentimeter hohen Dämmen herauswachsen darf, ist sogar unter den Minitunnels erfroren: „Die Tagesernte ist futsch“, sagt Phillip Bauerle.

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