Sybille Michalski, Inge Schöck und Michaela Glüh (von links) setzen sich dafür ein, dass ihr Treffpunkt Süd weiterhin Fördermittel von der Stadt erhält. Foto: Nina Ayerle

Der Treffpunkt Süd gibt Menschen mit psychischen Erkrankungen Halt. Nun könnte das Ende der Einrichtung drohen – die Stadt Stuttgart plant die Streichung der Fördermittel.

Sie treffen sich jeden Mittwochnachmittag für drei Stunden. Sie backen zusammen, kochen oder feiern den Advent. Meistens sind es 20 bis 25 Leute. Seit über drei Jahrzehnten sind im Treffpunkt Süd enge Freundschaften und Bekanntschaften entstanden. Dort treffen sich Menschen wie Sybille Michalski (61), die über ihren Mann „hier gestrandet“ ist – nach sieben Jahren Heimaufenthalt hat sie hier ein bisschen den Weg zurück ins Leben gefunden. „Wir unternehmen auch Dinge, die viele nicht gerne alleine machen“, sagt sie. Einmal im Jahr fahren sie zum Beispiel zusammen in den Urlaub, sie waren schon in Bamberg, in der Pfalz oder im Bayerischen Wald. Ein kleiner Höhepunkt in ihrem Alltag. Gegen die Einsamkeit und die Isolation.

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