Die Corona-Pandemie stellt die Tafeln im Land vor große Herausforderungen. Die Spenden gehen zurück, viele der ehrenamtlichen Helfer sind Risikopatienten und fallen deshalb aus. Foto: Lichtgut/Achim Zweygarth

Die Corona-Krise zwingt viele Tafelläden in die Knie. Ihre Hilfe kaschiert Armut, die der Staat zulässt. Wenn sie wegfällt, zeigt sich, wie groß das Versagen der Politik ist. Nötig ist ein Gesinnungswechsel.

Stuttgart - Die Not ist derzeit überall groß. Am größten aber ist sie bei denen, die vorher schon abgehängt waren. Die Corona-Pandemie trifft die besonders hart, die so arm sind, dass sie schon lange auf das Hilfssystem angewiesen sind. Obdachlose, Hartz-IV-Empfänger und Geringverdiener haben bisher in Tafelläden, Vesperkirchen oder Sozialunternehmen Hilfe gefunden. In Tafelläden können Menschen mit sehr wenig Einkommen gespendetes Essen günstig kaufen, das andere Geschäfte entsorgen würden. Das Sortiment besteht in guten Zeiten vor allem aus Brot, Obst und Gemüse – einfaches, gesundes Essen.

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