Wer eine Kinderbetreuung im Betrieb beherbergt, sammelt Pluspunkte. Foto: Caro/ Oberhaeuser

Die EU-Kommission will der Wirtschaft das nächste Label für Nachhaltigkeit verpassen. Unternehmen sollen nach ihrem gesellschaftlichen Nutzen bewertet werden. Warum auch die Waffenindustrie ihre Produkte als nachhaltig einstuft.

Brüssel - Eigentlich ist es eine gute Idee. Die EU-Kommission will eine Art Empfehlungskatalog erstellen, in dem Anleger nachlesen können, welche Unternehmen besonders nachhaltig arbeiten und so der Gesellschaft dienlich sind. Gut ist also, wer seinen Mitarbeitern gerechte Löhne zahlt, ausreichend Schulungen im Programm hat, eine Kinderbetreuung im Betrieb beherbergt oder eine betriebliche Altersvorsorge anbietet. Bauunternehmen sollen danach bewertet werden, ob sie Sozialwohnungen bauen und Kaffeeröster, wie sie mit den Bauern in Übersee umgehen. Auch die Frage, ob ein Unternehmen anständig seine Steuern zahlt oder vor allem Steuerschlupflöcher nutzt, soll bei der Bewertung eine Rolle spielen.

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