Ampel im Berliner Regierungsviertel – die Gespräche über die Bildung einer Koalition von SPD, FDP und Grünen beginnen in diesen Tagen. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

Die Union sollte nicht von Jamaika träumen, sondern in der Opposition klären, wer sie ist. Zuerst stehen Rote, Gelbe und Grüne in der Verantwortung, eine Koalition der Wahlgewinner zu schmieden, meint unser Berliner Korrespondent Christopher Ziedler.

Berlin - Jamaika klingt verheißungsvoll. Die karibische Insel, deren Nationalfarben der schwarz-gelb-grünen Koalitionsoption ihren Namen gaben, hört sich nach Aufbruch und sonniger Zukunft an. Ihr Zustandekommen nach der Bundestagswahl 2017 hätte dem Land wohl manches an großkoalitionärem Überdruss erspart. Vier Jahre später ist das wieder eine Option, die nicht zuletzt der grün-schwarzen Regierung Baden-Württembergs die liebste wäre. Erste Wahl sollte Jamaika jetzt trotzdem nicht sein.

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