Ein Mann in der Stockholmer Innenstadt. Schweden geht in der Coronakrise noch immer einen Sonderweg. Foto: dpa/Wei Xuechao

Schwedens und Islands Schulen blieben bis zur 10. Klasse während der gesamten Pandemie geöffnet. Nun geben Forscher in beiden Ländern Entwarnung für Kinder und Erwachsene. Studien aus anderen Ländern kommen dagegen zu anderen Ergebnissen.

Stockholm - Immer wieder wurde Schwedens Sonderweg ohne Lockdown, Maskenpflicht, offenen Kindergärten und Schulen bis einschließlich der 9. Klasse kritisiert. Inzwischen ist die Todesrate im 7-Tage-Durchschnitt in Deutschland je einer Million Einwohner trotz Lockdown und Schulschließungen höher (4,9) als im Sonderwegland (3,1). Zudem liegt die Gesamtanzahl der Toten Schwedens pro einer Million Einwohner unter den Werten vieler europäischer Lockdown-Länder. Schweden wollte selbst in der zweiten Welle seine Schulen bis einschließlich der neunten Klasse nicht schließen. Auch Island hat seine Schulen bis einschließlich der 10. Klasse nie geschlossen. Vier Studien aus beiden Ländern legen nun nahe, dass offene Schulen für jüngere Kinder die Pandemie nicht unbedingt antreiben müssen.

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