Es wird weiter über den Solitudeplatz in Ludwigsburg diskutiert. Die Debatte zeigt, dass wir uns lieber mit Nebensächlichkeit als mit den großen Problemen unserer Zeit beschäftigen.
Die Debatte um die Sicherheitslage auf dem Solitudeplatz in Ludwigsburg nimmt kein Ende. Nachdem sich gefühlt alle Anwohner zu Wort gemeldet hatten, hat Oberbürgermeister Matthias Knecht das Thema zur Chefsache gemacht. Mehr Polizeipräsenz, mehr Beleuchtung, weniger Sichtbarrieren: Das Maßnahmenpaket, das die Stadt eilig geschnürt hat, soll Handlungsfähigkeit demonstrieren. Doch es stellt sich die Frage, ob die ganze Debatte noch verhältnismäßig ist. Letztlich handelt es sich um ein vergleichsweise kleines Problem, während andere Themen nur zaghaft angegangen werden.
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