Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Nach langen Ermittlungen wurde ein Drogenhändler nun festgenommen, der im Kilogrammbereich mit synthetischen Betäubungsmitteln gehandelt haben soll.

Münster - Polizisten haben am Mittwoch mehrere Personen festgenommen, die im Verdacht stehen, mit Betäubungsmitteln zu handeln. Umfangreiche Ermittlungen führten auf die Spur eines 35-Jährigen, dem vorgeworfen wird, seit Anfang 2020 im Kilogrammbereich mit synthetischen Drogen und Marihuana zu handeln. Gegen 19.45 Uhr nahmen Kräfte des SEK den Tatverdächtigen in seiner Wohnung fest. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung in Münster fanden die Beamten zwar keine größeren Mengen an Rauschmitteln, aber unter anderem eine Pistole, Munition, einen Schlagring und ein Karambitmesser. Gegen 21.30 Uhr durchsuchten die Beamten eine weitere Wohnung in Mitte, die der 35-Jährige mutmaßlich als Bunker benutzte. In der Wohnung trafen sie auf vier Personen, zwei Frauen im Alter von 17 und 27 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 16 und 34 Jahren. In dem Zimmer der 17-Jährigen fanden sie insgesamt 800 Gramm Amphetamin, etwa 600 Gramm Marihuana, rund 13 Gramm MDMA und 1 Gramm Kokain. Neben zirka 3800 Euro Bargeld fanden die Polizisten 80 Patronen, ein Einhandmesser und umfangreiches Verpackungsmaterial.

Bei dem 34-jährigen Tatverdächtigen entdeckten die Beamten 64 Gramm Amphetamin, 26 Gramm Marihuana und weitere Kleinmengen verschiedenen Rauschgifts. Bei der 27-jährigen Tatverdächtigen fanden sie eine Kleinstmenge Betäubungsmittel.

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