Wenn Georg Hug mit Polizisten spricht, geht es um Einsätze und Privates. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Georg Hug ist katholischer Diakon und Polizeiseelsorger in Stuttgart. In seinem Amt berät er Menschen, die für andere da sein sollen. Dabei geht es nicht nur um Einsätze, sondern auch um Privates. Hug sagt, für die Gespräche brauche er eine Mischung aus Empathie und Distanz.

Stuttgart - Wenn Georg Hug ans Telefon geht, dann nennt er nur seinen Namen. Das Wort „Polizeiseelsorger“ kommt nicht über seine Lippen, denn in seinem Beruf geht es diskret zu. Niemand muss wissen, wer seine Beratung wünscht, wer sich ihm öffnen möchte. Sein Besprechungszimmer in der Nähe der Nikolauskirche wirkt recht unscheinbar. Eine Treppe führt hinunter in den Kellerraum mit einem Esstisch, ein paar Holzstühlen und einigen schwarzen Ledersesseln. Eine Kerze beleuchtet den Raum zwischen den Gesprächspartnern, wenn auf den Sesseln über Einsätze, aber auch Privates gesprochen wird. Oft geht es dabei um Dinge, die für viele Menschen nicht zum Alltag gehören.

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