Susanne und Matthias Nusser mit Tochter Antonia (5) und Sohn Frederik (5 Monate) Foto: privat

In der Krise Eltern zu werden, ist noch nervenaufreibender als sonst. Vor allem, wenn die Mutter schwer an Corona erkrankt. Eine Geschichte über Bangen, aber noch mehr Hoffen.

Bad Boll - Das Corona-Baby ist gut drauf. Glucksend strampelt es in der Trage vor Papas Bauch, streckt die Händchen Richtung Computerbildschirm, in den seine Eltern sprechen. Grinst mal die Mama zahnlos an, mal Schwester Antonia. Kein einziger Unmuts-Quäker, bis ihm einfach so die Augen zufallen, der Kopf zur Seite kippt. Frederik ist ein Baby der Wonneproppen-Klasse. Die Turbulenzen, die sein junges Leben begleitet haben, scheinen ihn nicht anzufechten.

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