Frauen, die einen schwachen Beckenboden haben, leiden oft an schrecklichen Schmerzen. Foto: blackday – stock.adobe.com

Australierinnen gewinnen Klage gegen einen Pharmakonzern. Umstrittene Implantate sollten eigentlich Frauen mit schwachem Beckenboden helfen – die Folgen der Operationen sind jedoch oft verheerend für die Patientinnen.

 Sydney - Druckgefühl, Urinverlust oder Schmerzen beim Sex – das alles kann auf einen schwachen Beckenboden hindeuten. Bis zu 50 Prozent aller Frauen sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen, haben in Folge dessen Probleme mit ihrer Gebärmutter, ihrer Blase und ihrem Darm. Wenn die Schicht aus Bindegewebe und Muskeln die Organe nicht mehr richtig an Ort und Stelle hält, senken sich diese in Richtung ihrer Körperöffnungen ab. Bei manchen Frauen ist dies schon so weit fortgeschritten, dass die Organe sichtbar hervortreten. Dann braucht es eine Operation: Üblich ist es, über die Vagina die hintere und vordere Scheidewand zu raffen. Oder es wird ein synthetisches Netz in den Bauchraum eingesetzt, das die Organe an ihrem Platz hält. In Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in den Jahren 2017 und 2018 rund 24 000 solcher Netze eingesetzt worden.

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