Die Federseestraße ist ein verkehrsberuhigter Bereich, in dem Kinder gerne spielen. Eltern klagen allerdings, dass Autofahrer wenig Rücksicht auf das Tempolimit legen. Foto: Mathias Kuhn

Wangens Eltern fürchten um die Sicherheit ihrer Kinder. In den verkehrsberuhigten Bereichen im Ortskern missachten Autofahrer oft das Tempolimit.

Wangen - Eigentlich ist die Unfallstatistik für den Stadtbezirk Wangen nicht besorgniserregend. Die Zahlen pendeln seit Jahren im Bereich zwischen 474 und 394. Im vergangenen Jahr registrierte das Polizeirevier Ostendstraße 444 Verkehrsunfälle – 50 mehr als im Vorjahr. Das Beruhigende: Kein Mensch kam auf den Wangener Straßen ums Leben. Im Vergleich zum Jahr 2019 (34) wurden 2020 nur 24 VerkehrsteilnehmerInnen leicht, fünf allerdings schwer verletzt (2019 ebenfalls fünf Schwerverletzte). Erhöht hat sich – das zeigt sich in ganz Stuttgart – die Zahl der verunglückten RadfahrerInnen. Es gab sieben Fahrradunfälle unterschiedlicher Art. „Was vermutlich auch damit zusammenhängt, dass während des Lockdowns mehr StuttgarterInnen aufs Fahrrad oder das E-Bike gestiegen sind“, deutete Hans-Peter Tausch, der Revierleiter Ostendstraße, den Anstieg der Radlerunfälle.

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