Ein Sendemast mit verschiedenen Antennen für den Mobilfunk (Archivbild) Foto: dpa/Stefan Sauer

Mit 2,1 Milliarden Euro soll der Ausbau und Betrieb eines besseren Mobilfunknetzes in deutschen Gebieten mit bislang schlechtem Netz unterstützt werden. Die EU-Wettbewerbshüter haben das Hilfspaket nun genehmigt.

Brüssel - Die EU-Wettbewerbshüter haben ein 2,1 Milliarden Euro starkes Hilfspaket für ein besseres Mobilfunknetz in Deutschland genehmigt. Mit dem Geld sollen Ausbau und Betrieb in Gegenden mit bislang schlechtem Netz unterstützt werden, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. In Regionen, in denen es bislang maximal eine 2G-Verbindung gab, sollen die Nachfolgetechnologien 4G/LTE und 5G angeboten werden. Diese bieten deutlich schnellere Internetverbindungen.

Das Geld kann nur dort eingesetzt werden, wo kein Privatanbieter auf absehbare Zeit selbst aktiv werden würde. Es helfe auch dabei, Ungleichheiten und eine digitale Kluft in Deutschland zu verringern. Nach Angaben der Bundesnetzagentur vom vergangenen Herbst sind 96,5 Prozent der Fläche Deutschlands von mindestens einem Mobilfunknetzbetreiber mit 4G beziehungsweise LTE versorgt - es bleiben also 3,5 Prozent der Fläche, wo gar kein Empfang in diesem Übertragungsstandard möglich ist. Hinzu kommen „graue Flecken“, wo nur ein bis zwei der drei deutschen Mobilfunknetze empfangbar sind.

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