Im Brüsseler Werk wird der Audi Q8 e-tron gefertigt. Doch die Fabrikationsstätte steht auf der Kippe. Foto: Audi AG/Graeme Fordham

Weil sich der elektrische Q8 e-tron schlecht verkauft, erwägt der Konzern die Schließung des Standortes mit rund 3000 Mitarbeitern. Viel Hoffnung, dass es am Ende doch anders kommt, hat kaum jemand mehr.

Die Gewerkschaftsvertreter ahnten bereits Böses angesichts der überraschend einberufenen Versammlung. Audi erwäge, sein Werk in Brüssel mit rund 3000 Beschäftigen zu schließen, hieß es dann am Dienstagabend bei dem Treffen in einer Mitteilung vom Mutterkonzern in Ingolstadt. Es sei noch keine endgültige Entscheidung gefallen, doch eine „Umstrukturierung des Standortes Brüssel“ sei unumgänglich. Grund für diesen Schritt sei ein „Rückgang der Kundenaufträge im elektrischen Oberklassesegment“. In Brüssel werden die Modelle Q8 e-tron und Q8 Sportback e-tron gefertigt. Die Werkleitung wolle „gemeinsam mit den zuständigen Sozialpartnern Lösungen für den Standort“ finden, teilte die VW-Tochter weiter mit. „Dazu kann auch eine Einstellung des Betriebs gehören, sollte keine Alternative gefunden werden“, hieß es ganz explizit.

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