Stuttgarts Schauspielintendant Burkhard Kosminski, hier im Probenzentrum Nord, hält es für wichtiger Brücken zu bauen, statt Boykotten zu folgen. Foto: Björn Klein

Der Intendant des Schauspiels Stuttgart kritisiert den Antisemitismus in Deutschland. „Nicht glücklich“ ist Burkhard C. Kosminski auch mit der Stellungnahme des Bühnenvereins und der „Initiative GG 5.3. Weltoffenheit“ zur Bundestagsresolution gegen die israelkritische BDS-Bewegung.

Stuttgart - Der Bundestag hat 2019 in einer Resolution dazu aufgefordert, nicht mit der BDS-Bewegung zusammenzuarbeiten, die den Boykott Israels fordert. Dagegen protestiert hat nun kürzlich die „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“, darunter auch der deutsche Bühnenverein. Deren Name nimmt Bezug auf den Artikel 5, Absatz 3 des Grundgesetzes:„Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“Das Simon-Wiesenthal-Zentrum wiederum hat am 29. Dezember diese Initiative auf die Top-Ten-Liste der schlimmsten antisemitischen Vorfälle des Jahres 2020 gesetzt.

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