Das beschädigte Pflaster. Foto: z

Die Stadt Stuttgart hat auf die Hinweise zum beschädigten Pflaster am neu gebauten Kelterplatz jetzt reagiert. Sie kennt das Problem und untersucht es. Die Ursache sei noch unklar.

Hofen - Wie berichtet gibt es am Kelterplatz im Bereich der Fahrbahnen bröckelnde Pflastersteine. Nun hat die Stadt geantwortet. Pressesprecherin Nora Lenz-Gaspary erklärt, sie habe beim Tiefbauamt nachgefragt. Es bestätige, dass ihm die Schäden auf dem Kelterplatz bekannt seien und dass die Ursachen, wie es zu diesen Schäden gekommen sei, bereits untersucht würden. Ergebnisse zu den Untersuchungen lägen noch nicht vor. Das Pflaster sei jedoch für den Straßenverkehr ausgelegt. Es halte den normalen Belastungen durch Autos und Lastwagen stand, welchen einer Straße im Wohngebiet ausgesetzt sei, so Nora Lenz-Gaspary.

Der Kelterplatz war, wie berichtet, ein Jahr lang bis Ende Mai diesen Jahres für rund 2,8 Millionen Euro umgebaut worden und ist auch von der Bevölkerung inzwischen gut angenommen worden. Anwohner Raimund Stetter verweist auch im Namen weiterer Bewohner, mit Blick auf das Abbröckeln der Steinkanten auf den viel zu schnellen Autoverkehr um den Kelterplatz herum. Sie befürchten zudem, dass wenn Schnee liegt oder es auf den Pflasterbetonsteinen gefriere, dass der gesamte Kelterplatz und die Straßenführung zu einer einzigen Eisfläche werde, da die Steine jetzt schon an der Oberfläche glatt seien. Die Anwohner hätten zudem Schattenseiten zu erdulden: Jugendliche, die dort bis in die Nachtstunden skaten und Musiklärm. Beim Markttag seien Flächen, Gehwege und Hofeinfahrten rings um den Kelterplatz von den Marktbeschickern von 6 bis etwa 13 Uhr zugeparkt. Auch wird beklagt, dass die Spielwiese und die Rasenflächen mehr denn je von den Hundebesitzern als Hundeklo missbraucht würden. Stetter hatte zudem vorgeschlagen, dass auf der großen Betonfläche Pflanztröge aufgestellt werden sollten, um den Schall zu dämpfen und die Hitze im Sommer zu minimieren.

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