Das Loch wirkt in der riesigen Fassade des Hauptbahnhofs klein. Laut der Bundespolizei hat es aber einen Durchmesser von etwa drei Metern. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

In der Nacht zum Mittwoch stürzen Steinbrocken vom Bonatz-Bau auf die Straße. Verletzt wird niemand. Die Fehlersuche der Bahn und des Projekts Stuttgart–Ulm/Stuttgart 21 läuft auf Hochtouren.

Stuttgart - Glück im Unglück ist eine stark überstrapazierte Phrase. Doch im Falle der herabgefallenen Steinbrocken aus der Fassade des Hauptbahnhofs ist sie angebracht: Um 3.30 Uhr in der Nacht fielen die Muschelkalkquader vom Bonatz-Bau herab. Dorthin, wo tagsüber Taxis auf Kunden warten und Passanten gehen, direkt neben dem Abgang zur Klett-Passage. Beobachter fühlten sich an den Berliner Hauptbahnhof erinnert, bei dem kurz nach Eröffnung Teile der Fassade abstürzten.

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