Deutsche Diplomaten waren nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt in Berlin nicht bei der Gedenkzeremonie dabei (Symbolbild). Foto: StZN

Bei einem Sprengstoff-Anschlag auf eine Gedenkzeremonie zur Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkriegs werden mehrere Menschen verletzt. Auch europäische Diplomaten sind am Anschlagsort in Dschidda.

Dschidda - Bei einem Sprengstoff-Anschlag auf eine Gedenkzeremonie im Beisein europäischer Diplomaten in Saudi-Arabien sind am Mittwoch mehrere Menschen verletzt worden. Vertreter mehrerer Konsulate, darunter aus Frankreich, seien bei dem Gedenken auf einem nicht-muslimischen Friedhof in Dschidda zur Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkriegs dabei gewesen, gab das französische Außenministerium in Paris bekannt. Frankreich verurteile nachdrücklich diesen „niederträchtigen Anschlag“. Deutsche Diplomaten waren nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt in Berlin nicht bei der Gedenkzeremonie dabei.

In Dschidda im Westen Saudi-Arabiens war es erst Ende Oktober zu einem Angriff auf einen Wachmann vor dem französischen Konsulat gekommen. Der Wachmann wurde verletzt, der einheimische Angreifer festgenommen. Die Botschaft hatte daraufhin alle Franzosen in Saudi-Arabien zu „erhöhter Wachsamkeit“ aufgerufen.

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