Die ohnehin milliardenschwere Sanierung des Großen Hauses dürfte deutlich teurer werden als bisher kalkuliert. Foto: dpa/Bernd Weissbrod

Die steigenden Baukosten gehen auch an der Oper in Stuttgart nicht spurlos vorüber. Experten rechnen mit bis zu einer halben Milliarde Euro Mehrkosten.

Noch vor wenigen Wochen zeigten sich die Träger der Staatstheater, die Stadt Stuttgart und das Land Baden-Württemberg, verhalten optimistisch, dass ihre Kalkulation inklusive der angenommenen Preissteigerungsraten und eines Budgets für Unvorhergesehenes trotz gestiegener Rohstoff- und Baupreise und trotz galoppierender Inflation Bestand haben werde. Das finanzielle Volumen für die Sanierung des Großen Hauses im Oberen Schlossgarten von über einer Milliarde Euro sei derzeit ausreichend dimensioniert, hieß es unisono. Dabei pfiffen es die Spatzen längst von den Dächern, dass auch der Kostenrahmen für die Opernsanierung wie bei allen anderen Bau- und Sanierungsvorhaben angesichts von Coronakrise und Ukraine-Krieg nicht zu halten sein wird. Nun hat das Finanzministerium erstmals eingeräumt, dass „bei der aktuellen Baupreisentwicklung der bisherige Kostenrahmen nicht ausreicht“. Insider prognostizieren Mehrkosten von bis zu 500 Millionen Euro, wenn die Inflation und die Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial länger anhalten. Aber auch aus anderen Gründen knirscht es beim Thema Oper zwischen den Partnern gehörig im Gebälk.

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