Impfgegner „spazieren“ durch das sächsische Freiberg. Foto: /Eckardt Mildner

Sachsen ist Coronahochburg und Heimat vieler Impfgegner. Sie beherrschen die öffentliche Meinung – und die Straße. Doch was sind ihre Motive?

Freiberg/Chemnitz - Stephan Swat sitzt im Büro der Erzgebirgshalle im Städtchen Lößnitz. Swat ist Trainer des Handball-Zweitligisten EHV Aue, der in der Halle seine Heimspiele austrägt. „Auf Auswärtsspielen bekommen wir schon mit, wie derzeit von außen aufs Erzgebirge geschaut wird“, sagt Swat. Hauptsächlich kritisch nämlich. Das schmerzt ihn. „Das Erzgebirge lebt doch vom Tourismus, von Weihnachten, vom Wintersport, vom Wandern.“ Die Tasse Kaffee ist für ihn keine Selbstverständlichkeit. „Ich genieße, dass ich dank Wiedereingliederung wieder hier auf Arbeit sein kann. Dass ich Zeit mit meiner Familie und meinen Kindern verbringen kann. Man wird demütig.“

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