Putin hat Truppen von Ost nach West verlegt. Foto: dpa/Alexander Zemlianichenko

Russische Soldaten werden kaum nach Kiew marschieren. Die Gefahr im Konflikt mit Moskau liegt an anderer Stelle, kommentiert Christian Gottschalk.

Stuttgart. - Das Wort Krieg ist lange Zeit weitgehend verschwunden gewesen, wenn Europäer über Europa gesprochen haben. Jetzt ist es wieder da. Tausende von russischen Soldaten an der Grenze zur Ukraine wecken Ängste. Nun gibt es keinen vernünftigen Grund, warum die russischen Soldaten einen Feldzug auf Kiew starten sollten. Es gibt sogar viele Gründe, die dagegensprechen. Die Ukraine ist militärisch nicht so schwach, dass sie sich überrollen ließe wie bei der Krim-Annexion 2014. In den meisten Gebieten ist die Bevölkerung dem großen Nachbarn auch nicht so zugetan wie auf der Halbinsel im Schwarzen Meer. Militärisch halten ließe sich besetztes Gebiet also kaum. Trotzdem sind die Ängste gerechtfertigt.

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