Champagner ist in Russland künftig nichts Französisches. Foto: Imago Images

Die Hüter des Champagners kämpfen auf der ganzen Welt darum, dass ihre Regeln eingehalten werden. In Russland haben sie nun krachend verloren – zumindest vorerst.

Stuttgart - Anfang Juli knallten in der Champagne die Korken. Der 29. Senat des Münchener Oberlandesgerichts beendete da einen jahrelangen Rechtsstreit, der zwischenzeitlich bis zum Europäischen Gerichtshof getragen wurde. Ein von Aldi Süd vertriebenes Champagnereis dürfe nicht länger „Champagner“ heißen, urteilten die Richter. Begründung: Es schmecke nicht nach dem edlen Getränk. Die Kläger aus Frankreich, offenbar ausgestattet mit feinsten Geschmacksnerven, hatten argumentiert, dass profane Birne das dominierende Aroma sei. Geht gar nicht, befanden die Gerichte – was natürlich zu prickelnder Stimmung bei den Hütern des Alleinstellungsmerkmals aus der Champagne führte. Und dann kam Russland.

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