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Dreist: Ein Paketzusteller parkt seinen Lieferwagen so, dass Feuerwehr und Polizei bei einem Rettungseinsatz behindert werden. Gegen den 20-jährigen Fahrer wird eine Strafanzeige gestellt.

Stuttgart (pol) Ein rücksichtsloser Lieferfahrer hat am Mittwochvormittag (25.09.2019) in der Schellbergstraße offenbar absichtlich einen Rettungseinsatz behindert. Polizei, Feuerwehr und Notfallsanitäter befanden sich gegen 11.15 Uhr in einem Gebäude an der Schellbergstraße, um einer Person in akuter Lebensgefahr Hilfe zu leisten. Zu diesem Zweck forderte die Feuerwehr ein Fahrzeug mit Drehleiter an, da der Hilfsbedürftige nicht anders aus dem Haus geborgen werden konnte. Währenddessen fuhr der 20 Jahre alte Fahrer eines Paketdienstes heran und parkte sein Fahrzeug genau in der Zone, die für das Aufstellen des Feuerwehrfahrzeugs freigehalten worden war. Trotz mehrfacher Aufforderung den Platz zu räumen weigerte sich der Fahrer, seinen Wagen zu entfernen. Zur Begründung gab er an, dass er Pakete ausliefern müsse. Auch der ankommende Drehleiterwagen bewegte den 20-Jährigen nicht dazu, seinen Lieferwagen umzuparken. Erst die Ankündigung der Polizei, das Fahrzeug notfalls selbst weg zu fahren, stimmte den Mann um. Einsichtig war er dennoch nicht. Der 20-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

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