Das Tübinger Biotechnologieunternehmen Curevac steckt nun in einer Sackgasse. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Das Tübinger Unternehmen Curevac leidet nicht nur unter einem aggressiver gewordenen Virus, sondern bezahlt auch Lehrgeld für zu viel Ehrgeiz und Selbstbewusstsein, schreibt Andreas Geldner.

Stuttgart - Impfstoffentwicklung ist kein Selbstläufer, sondern mit einem hohen Risiko des Scheiterns verbunden. Das ist die zentrale und aufrüttelnde Erkenntnis nach dem Rückschlag des deutschen Hoffnungsträgers Curevac. Beim Kampf gegen Corona haben auch renommierte und erfahrene Konzerne wie das französische Unternehmen Sanofi oder der britische Konzern GSK bereits mehrere Impfstoffprojekte mangels Wirksamkeit versenken müssen – obwohl sie durchaus konventionellere Methoden nutzten als die von Curevac mit entwickelte, hochinnovative mRNA-Technologie.

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