Die Bronzemedaille fühlt sich für Frank Stäbler wie Gold an. Foto: AFP/Jack Guez

Der dreimalige Weltmeister gewinnt bei den Olympischen Spielen die ersehnte Medaille und erfüllt sich damit nach fünf harten Jahren in seinem letzten internationalen Kampf einen Traum.

Tokio - Die ersten Jubelschreie sind verhallt, die ersten Tränen getrocknet, die ersten Umarmungen vorbei, als Frank Stäbler noch einmal auf die Matte zurückkehrt. In den Fokus der Kameras zwar, aber doch ganz allein. Nur er, es ist sein Moment. Alle schauen gebannt hin, keiner weiß, was passieren wird. Er setzt sich auf den Boden, öffnet die Schnürsenkel, zieht seine Schuhe aus. Einmal noch hebt er die schwarzen Treter in die Höhe, ehe er sie auf den Boden stellt. Mitten hinein ins olympische Logo, das die Wettkampffläche ziert. Stäbler kniet hin, nimmt Abschied von der großen Bühne. Dann tritt er aus dem Licht der Scheinwerfer. Zurück bleiben seine Schuhe. Der Weg ist zu Ende.

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