Ein brennender Güterzug musste am Hafen gelöscht werden – zum Glück nur zur Übung. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Rund 250 Mitarbeiter der Rettungsdienste probten am Sonntag den Ernstfall im Hafen. Bei der Rettungsübung musste auch ein brennender Zug gelöscht werden.

Rund 250 Helfer der Stuttgarter Rettungsdienste von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und vom Roten Kreuz sind am Sonntag zum Bahnhof am Stuttgarter Hafen gerufen worden. Was nach Katastrophe aussah, war allerdings eine Notfallübung der Deutschen Bahn, zu der die Hilfsorganisationen mit 30 Fahrzeugen angerückt sind.

Verunglückter Kleinwagen bergen

Fünf Szenarien erwarteten sie dort. Unter anderem sollte ein brennender Güterzug gelöscht werden, und es sollte ein Kleinwagen geborgen werden, der auf einem Bahnübergang liegen gebliebenen war. Anhand dieser Situationen konnten die Rettungsdienste ihren jeweiligen Einsatz ausführlich proben. „Mit dieser Übung wollen wir Rettungsdiensten die Möglichkeit bieten, auf verschiedene Situationen zu reagieren. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagte Christian Fuchs, der Notfallmanager der DB Netz AG, nach Abschluss der Übung.