Die Eiszeitgletscher haben auf den Färöern spektakuläre Fjordlandschaften ausgeschliffen. Foto: Martin Wein Foto: Martin

Die abgelegenen Färöer locken mit spektakulären Fjordlandschaften. Im neuen 007-Film dient eine besondere Klippe als Kulisse fürs große Finale.

Tornshavn - Inselhüpfen sah auch auf den Färöern bis Dezember 2020 anders aus. Nördlich von Tórshavn, der kleinen Hauptstadt der „Schafsinseln“, schlängelt sich seither die Route 15 in ein Loch im Berg, um dann in gerader Fahrt unter dem Meer abzutauchen. Zweispurig unterquert der Eysturoyartunnilin auf einer Länge von mehr als elf Kilometern den breiten Sund zwischen den Inseln Streymoy und Eysturoy. Bunte Lichtspiele an der natürlichen Felsdecke sorgen unterwegs für Abwechslung und nach zwei Dritteln der Strecke der erste unterseeische Kreisverkehr der Welt. Knapp 190 Meter unter der Wasseroberfläche sind von hier aus gleich zwei Teile der zerklüfteten Insel Eysturoy ans Straßennetz angeschlossen. Inzwischen ist das Verkehrsbauwerk selbst derart zur Sehenswürdigkeit avanciert, dass der Betreiber die Tunnelmaut auch erhebt, wenn man nach einer Ehrenrunde im Kreisel an derselben Seite wieder rausfährt.

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