Das Kommando Spezialkräfte des Heeres – hier ein Soldat während einer Übung – soll sich neu bewähren: diesmal durch den Nachweis der Verfassungstreue. Foto: picture alliance/dpa/Kay Nietfeld

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer setzt dem KSK ein Ultimatum. Was dabei besonders auffällt: Sie verhält sich völlig anders als ihre Vorgängerin Ursula von der Leyen, meint StN-Chefredakteur Christoph Reisinger.

Stuttgart. - Was für ein – wohltuender – Unterschied zur Vorgängerin: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer macht sich mit der militärischen Führung auf den riskanten Weg, die braunen Dämonen auszutreiben, die das Kommando Spezialkräfte des Heeres (KSK) angeblich in beklemmend großer Zahl befallen haben. Riskant für die Ministerin, weil sie sich an zwei Ergebnissen wird messen lassen müssen: Deutschland braucht im Sinne der nationalen Souveränität voll einsatzfähige Spezialkräfte. Zugleich darf für berechtigte Zweifel an der Verfassungstreue von Angehörigen dieser Elitetruppe kein Raum mehr sein.

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