Soldaten des Kommandos Spezialkräfte bei einer Übung: Ein Mitglied der Elitetruppe hat in einem Brief schwere Kritik an der eigenen Einheit geübt. Foto: dpa/Kay Nietfeld

Die erneute Kritik an rechtsextremistischen Bestrebungen in der Bundeswehr hat eine lange Vorgeschichte. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer scheint gewillt, nun hart durchzugreifen.

Berlin - Ein zwölfseitiger Brief erschüttert die Bundeswehr. Direkt adressiert an Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, aufgesetzt von einem Hauptmann des Kommandos Spezialkräfte, gewährt er tiefe Einblicke in die Elitetruppe, in der rechtsextreme Gesinnungen und Umtriebe „ignoriert oder gar toleriert“ würden, wie der „Spiegel“ in seiner jüngsten Ausgabe schreibt. Als Beispiele führt das zwölfseitige Schreiben unter anderen an, wie in Anspielung auf den codierten Hitlergruß im Funkverkehr das Rufzeichen „Y-88“ verwendet wurde oder ein Ausbilder sich einer „aggressiv nationalkonservativen Gesinnung“ rühmte.

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