Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) muss über ein Verbot der „Grauen Wölfe“ entscheiden. Foto: imago images/Emmanuele Contini

Frankreich hat die rechtsextreme türkische Bewegung „Graue Wölfe“ bereits verboten. Auch die Regierungskoalition in Berlin befürwortet eine harte Linie. Die Entscheidung liegt beim Bundesinnenministerium.

Berlin - Nach dem Verbot der „Grauen Wölfe“ in Frankreich befürworten Innenpolitiker der Koalitionsparteien auch hierzulande ein hartes Vorgehen gegen die rechtsextreme türkische Organisation. „Ein Verbot der Grauen Wölfe ist seit Jahren überfällig“, sagte die innenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Ute Vogt, unserer Zeitung. Unionsfraktionsvize Thorsten Frei sieht in der Bewegung eine Sammlung „ultranationalistischer und zum Teil offen rassistischer Personen“, deren Ziele gegen die Werte der deutschen Verfassung gerichtet seien.

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