Sarah Heim, Landessprecherin der Grünen Jugend, ermahnt den Ministerpräsidenten, zur Parteilinie zu stehen. Foto: Grüne Jugend

Der Parteinachwuchs der Grünen stellt sich gegen Ministerpräsident Kretschmann, weil dieser eine Rassismus-Studie für die Polizei ablehnt. Zudem wünscht sich die Jugendorganisation einen unabhängigen Antidiskriminierungsbeauftragten.

Stuttgart - Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bringt mit seiner Ablehnung einer Rassismus-Studie für die Polizei den Parteinachwuchs gegen sich auf. Sie „bedauern sehr“, dass Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl (CDU) „nicht wahrhaben wollen, dass es auch in Baden-Württemberg strukturellen Rassismus gibt – unter anderem in manchen Einheiten und Ebenen der Polizei“, sagten die Landessprecher der Grünen Jugend Baden-Württemberg, Sarah Heim und Deniz Gedik, unserer Zeitung. „Wir wünschen uns von Kretschmann, dass er nicht den Koalitionspartner in Schutz nimmt, sondern zur grünen Linie steht.“

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