Man könne ein Graffiti auch einfach schön finden und müsse nicht jeden Code entschlüsseln, sagt Patrick Klein. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

An mehreren Orten in Stuttgart wurden rätselhafte Aufschriften wie „Quasi“ oder „180“ hingesprüht. Auf der Suche nach einer Erklärung wird klar: Nicht alle Sprayer wollen eine Botschaft verbreiten. Bei illegalen Werken geht das oft auch gar nicht.

Stuttgart - Ein Polizeicode? Eine Anspielung auf die Hamburger Sprayergruppe Crew 180? Oder etwas ganz Banales – wie ein rückwärts geschriebenes Geburtsdatum? An etlichen Plätzen in Stuttgart prangt derzeit die Aufschrift „180“, oft kombiniert mit dem Begriff „Quasi“. Was das bedeuten soll, kann sich ein Laie kaum erklären. Also: Anruf bei Patrick Klein, der so etwas wie der Graffiti-Beauftragte Stuttgarts ist.

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