Kaputte Schaufensterpuppe: Bilder wie diese könnte es im Frühjahr häufiger im Modehandel geben. Viele Geschäfte stehen schon jetzt vor dem Aus. Foto: dpa/Martin Gerten

Die Modehändler versuchen schon jetzt verzweifelt, ihre Waren loszubekommen, um Rechnungen bezahlen zu können. Für viele kommen die nachgebesserten Überbrückungshilfen zu spät, meint Daniel Gräfe.

Stuttgart - Für die Verbraucher ist es eine komfortable Situation: Suchen sie am Endes des Lockdowns nach Winterkleidung, können sie mit Rabatten rechnen, wie sie es so noch nicht gegeben hat. Sie müssen nicht einmal ein schlechtes Gewissen haben, denn viele Händler sind so sehr auf jegliche Einnahmen angewiesen, dass sie selbst Extremschnäppchenjäger und Sparfüchse aller Couleur willkommen heißen. Schon jetzt verkaufen die Modehändler aus Not ihre Waren mit hohen Abschlägen im Internet und nutzen dabei auch den Marktplatz ihres größten Konkurrenten Zalando – im Wissen darum, dass Zalando ihnen dadurch perspektivisch noch mehr Umsatz abnehmen wird.

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