Der baden-württembergische Sozialminister Manfred Lucha will die Coronapolitik neu ausrichten. Foto: imago /Oliver Zimmermann

Die baden-württembergische Landesregierung will ihre Coronapolitik neu ausrichten und befragt Experten. Das kann auch Auswirkungen auf die Quarantäneregeln haben.

Zwölfmal hat die Landesregierung ihre Coronaverordnung geändert – mal im Detail, mal ganz grundlegend, zuletzt zum 19. März dieses Jahres. Vom 2. April an entfallen die meisten in der Verordnung erlassenen Beschränkungen, wenn auch vonseiten der Landesregierung eher unfreiwillig. Schärfere Regeln kann es nur in Hotspot-Regionen geben, so will es das Infektionsschutzgesetz. Während Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg diese Gelegenheit nutzen, erklärt die Regierung in Stuttgart halb beleidigt, dass das im Südwesten nicht gehe. Warum eigentlich nicht? „Die beiden vom Infektionsschutzgesetz vorgeschriebenen Voraussetzungen sind aktuell in Baden-Württemberg nicht gegeben“, sagt die Sprecherin Caroline Blarr. Weder sei eine Variante „mit signifikant höherer Pathogenität“ im Umlauf noch drohe „aufgrund einer besonders hohen Anzahl von Neuinfektionen“ die Überlastung des Krankenhaussystems.

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