Isoliert und verängstigt in der Corona-Krise Foto: imago/Jon Berkeley

Die Corona-Pandemie verschlechtert die psychische Gesundheit der Bevölkerung. Experten warnen, das könnte langfristig auch teuer werden.

Stuttgart - Es ist Herbst, die Gärten und Parks wirken kahl, Restaurants und Kulturstätten sind geschlossen. Das schlägt vielen aufs Gemüt. Studien zeigen, dass seit Beginn der Corona-Pandemie psychische Erkrankungen in Deutschland zugenommen haben. Während mancher im Frühjahr den Lockdown noch nutzte, aktionistisch den Garten umzugraben, ist jetzt öfter von Corona-Erschöpfung die Rede.Dabei ist der Einfluss der Pandemie auf die Psyche eine der am meisten unterschätzten Gefahren der Krise. Die Folgen könnten weitreichend sein. Wissenschaftler nehmen daher seit einiger Zeit verstärkt die seelische Gesundheit der Bevölkerung in den Blick. Stand Anfang November seien laut einer Abfrage in der Datenbank Pubmed 188 Studien erschienen, die sich konkret mit dem Lockdown und der psychischen Verfassung der Menschen befassen, erklärt Psychologie-Professorin Christiane Eichenberg von der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Wien.

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