Gianfranco Depetro und der PSV Stuttgart stehen am Sonntag im Kellerduell gegen den TSV Münster unter Zugzwang. Foto: Archivfoto: Strehlow - Archivfoto: Strehlow

Fußballer des PSV Stuttgart empfangen im Kellerduell den TSV Münster. Der TB Untertürkheim trifft im Spitzenspiel auf die Sportfreunde Stuttgart.

Bad CannstattDen Kampf gegen den Abstieg in der Kreisliga A, Staffel 1 , hat bislang nur das abgeschlagene Schlusslicht VfL Stuttgart verloren. Die anderen Kandidaten am Ende der Tabelle dürfen sich alle noch Hoffnungen auf eine weitere Kreisliga-A-Zukunft machen. Doch der Druck wächst von Woche zu Woche. Vor allem für den PSV Stuttgart . Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber dem TV Zazenhausen fehlt diesem aktuell die Kreisliga-A-Tauglichkeit. Das rettende Ufer ist aber nur drei Punkte weg. Dort steht nach dem überzeugenden 5:1-Heimsieg über den ASV Botnang der TSV Münster . Am morgigen Sonntag, erst um 16.30 Uhr, empfängt der PSV zum Keller-Schlager eben den TSV Münster. Die Statistik spricht eigentlich für den PSV. Denn von den bisher 21 Punkten haben die Münsterer nur vier fern der Heimat geholt. Woran es beim TSV auswärts hapert, weiß Coach David Biedemann nicht wirklich. „Wir sind bislang auf fremden Plätzen meist auf die Topteams getroffen, vielleicht haben wir deshalb kaum etwas geholt.“ Gegen den PSV soll indes der zweite Saisonauswärtssieg her. „Das wäre ganz wichtig, könnte schon einen gehörigen Schritt Richtung Klassenerhalt bedeuten.“ Einen Wechsel wird es beim TSV zwischen den Pfosten geben. Die angestammten Ballfänger Tobias Essig und Calvin Zarwel sind beide verhindert, dafür wird Emre Yilmaz reaktiviert. „Er stand auch schon in der Bezirksliga zwischen den Pfosten. Das passt.“ Drei Punkte, das ist auch das Ziel des PSV und Trainer Stephan Allgöwer. „Von Beginn an muss deutlich werden, dass wir gewinnen wollen“, sagt Allgöwer, weiß aber auch, dass sich im Vergleich zu den vergangenen beiden Niederlagen etwas gravierend ändern muss: „Positiv ist, dass wir uns Chancen, auch zuletzt gegen den Spitzenreiter TBU, erarbeiten. Jedoch müssen wir sie dann auch verwandeln.“ Darüber hinaus gebe es auch Verbesserungspotenzial in der Defensive. „Einen Bock haben wir immer drin, der prompt bestraft wird. Wollen wir erfolgreich sein, darf uns das gegen Münster nicht passieren.“

Auf der anderen Seite der Tabelle stehen am Sonntag gleich zwei Spitzenspiele an. Eines ist das Duell (15 Uhr) des Tabellenführers TB Untertürkheim (43 Punkte(/0 Spiele) beim Tabellenfünften Sportfreunde Stuttgart (37 Punkte/19 Spiele). Dem TBU bietet sich die Möglichkeiten, einen Konkurrenten aus dem Meisterschaftsrennen zu verabschieden. „Das ist auch unser Ziel, wir wollen gewinnen“, gibt denn auch TBU-Coach Uwe Braun die Richtung vor. Doch er und sein Team sind gewarnt, in der Vorrunde verließen die Sportfreunde nach „einem ausgeglichenen Spiel“, so Braun, das Gelände am Gehrenwald als Sieger. „Die Sportfreunde sind eine Mannschaft mit einer starken Defensive und einem gefährlichen Umschaltspiel. Ich denke, die Teams begegnen sich auf Augenhöhe und es wird ein enges Match.“

Das zweite Topspiel findet in Mühlhausen (15 Uhr) statt: Der Zweitplatzierte TSV (38 Punkte/ 19 Spiele) bittet den Vierten Sportvg Feuerbach II (37 Punkte/20 Spiele) zum Duell. Doch TSV-Trainer Samir Avdic macht sich Sorgen um sein Personal. Grund: Matthias Ludwig (geschäftlich verhindert), Jan Kemfert (Hexenschuss) und Dimi Pankov fallen aus. „Unser Kader ist nicht gerade der größte, da sind drei Ausfälle schon schmerzlich“, so Avdic. Jedoch hat sich seine Mannschaft in den vergangenen Begegnungen als stabil präsentiert. „Feuerbach ist eine spielstarke Mannschaft. Doch wir haben uns zuletzt auch gut verkauft und wollen natürlich gewinnen, um weiter vorne dranzubleiben.“

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