Menschen beobachten die Schlammmassen nach dem Bruch eines Staudamms an der Feijão Eisenerzmine in Brasilien. Foto: dpa/Rodney Costa

2019 bricht ein Damm im Süden Brasiliens, 270 Menschen kommen ums Leben. In der Kritik stehen bald Prüfer des TÜV Süd, die die Staumauer begutachtet haben. Nun beginnt ein Zivilprozess gegen den Prüfkonzern, der für diesen fatale Folgen haben kann.

München - Deutsche Konzerne landen wegen im Ausland begangener Taten selten vor heimischen Gerichten. Das gilt vor allem, wenn es um mutmaßliche Verfehlungen geht, die Schadenersatz in Milliardenhöhe nach sich ziehen könnten. Das droht dem TÜV Süd nun in München. „Wir führen wegen des Bruchs eines TÜV-geprüften Staudamms in Brasilien vor dem Landgericht München eine Musterklage gegen die Muttergesellschaft TÜV Süd“, erklärt Rechtsanwalt Jan Erik Spangenberg die Ausgangslage.

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