Warten auf den nächsten Verhandlungstag: Im Cold-Case-Prozess des Stuttgarter Landgerichts sind 27 Tage absolviert – und manche Fragen offen. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Nach 27 Prozesstagen im Stuttgarter Cold-Case-Prozess um den Tod einer 35-Jährigen in Sindelfingen bleiben viele Rätsel ungelöst – dafür gibt es zahlreiche „Vermutungen“. Eine Zwischenbilanz.

Stuttgart - Der Cold-Case-Prozess um den gewaltsamen Tod der 35-jährigen Brigitta J. im Juli 1995 beim Breuningerland in Sindelfingen geht nun, nach über acht Monaten und 27 Verhandlungstagen, langsam auf die Zielgerade. Der bald 71-jährige Angeklagte schweigt weiterhin, und die 19. Strafkammer des Stuttgarter Landgerichts wird manches Detail wohl nicht ausgeleuchtet bekommen. Vorsitzender Richter Norbert Winkelmann macht inzwischen deutlich, dass das Gericht das Motiv der Tat anders sieht als die Nebenklage und Angehörigen des Opfers. Ein sexual-sadistisches Motiv? Das sei „möglich, aber nicht zwingend“, so Winkelmann, und daher wolle das Gericht „diesen Schluss nicht ziehen“.

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