Auf einem Schlauchboot im Bodensee (Immenstaad): Leser Lydia und Jeffrey Hunter Foto: Hunter

Der höchste Wert im Land wurde mit 36,4 Grad in Waghäusel gemessen. Der bisherige Juni-Rekord wurde dennoch gebrochen. In Coschen in Brandenburg war es 38,6 Grad heiß.

Waghäusel (dpa/lsw)Die erwarteten Temperaturrekorde im Südwesten haben sich am Mittwoch doch nicht eingestellt. Bis zum Nachmittag wurden in Waghäusel (Kreis Karlsruhe) laut Deutschem Wetterdienst (DWD) 36,4 Grad gemessen. Zwar kann sich dies noch leicht ändern, einen Juni-Höchstwert erwartete der DWD nach eigenen Angaben aber nicht mehr. Die Nachmittagstemperatur werde sich maximal noch um ein Grad erhöhen, sagte ein DWD-Sprecher. Die Prognosen seien ein, zwei Grad zu hoch gewesen.

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Der Wert aus Waghäusel liegt weit unter der Temperatur, die am Mittwoch zum Beispiel im brandenburgischen Coschen an der deutsch-polnischen Grenze erreicht wurde. Dort wurde der bisherige Juni-Rekord gebrochen, wie der DWD in Offenbach berichtete. Um 14.50 Uhr wurden nach vorläufigen Angaben 38,6 Grad gemessen. Am Nachmittag zog nach Angaben eines DWD-Sprechers das sächsische Bad Muskau gleich. Beide Werte gelten derzeit noch als vorläufig, hieß es.

Der bisherige Rekord für den Monat wurde am 27. und 28. Juni 1947 mit 38,5 Grad im baden-württembergischen Bühlertal aufgestellt.

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