Russlands Präsident setzt auf Provokation. Foto: dpa/Alexander Zemlianichenko

Die deutsch-russische Pipeline Nord Stream 2 ist eine Hypothek für die Ampel-Koalition, kommentiert Dieter Fuchs.

Stuttgart - Schon zu Zeiten des SPD-Kanzlers Gerhard Schröder stand die deutsch-russische Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 im Widerspruch zu den meisten außenpolitischen Zielen Deutschlands. Mit dem Ausbau eines autoritären und expansiven Regimes in Moskau hat sich seither dieser Zielkonflikt deutlich verschärft. In der Groko war man sich zumindest einig, an dem Projekt festzuhalten, in der Ampel nicht. Die SPD ist noch ein bisschen dafür, die Grünen eigentlich dagegen. Man wird sich einigen müssen, denn die Hoffnung, dass Wladimir Putin diesen werteorientierten Streit mit Entspannungspolitik entschärft, kann man getrost vergessen.

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