Das Löschen eines Elektroautos ist häufig kompliziert. Das Versenken eines betroffenen Fahrzeugs in einem Lösch-Behälter – wie hier in Dortmund – wird der hiesigen Feuerwehr derzeit nicht standardmäßig als Maßnahme empfohlen. Foto: dpa/Feuerwehr Dortmund

Die Anzahl der Elektrofahrzeuge in Stuttgart steigt. Die Feuerwehr stellt sich auf damit verbundene Herausforderungen ein: Brände sind wesentlich schwerer zu löschen als bei normalen Fahrzeugen. Die Zahl der Einsätze ist aber (noch) gering.

Untertürkheim - Die FDP /DVP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag schlägt Alarm: Beim Umgang mit Bränden von Elektroautos gebe es noch viel Nachholbedarf, so die Abgeordneten Nico Weinmann und Friedrich Haag. Nur in 12 von 44 Land- und Stadtkreisen verfüge die Feuerwehr über eine geeignete Ausstattung, entnehmen sie der Antwort des Innenministeriums auf eine entsprechende parlamentarische Anfrage. Spezielle Geräte wie Löschbehälter, Löschlanzen oder Löschdecken fehlen demnach auch in Stuttgart. „Dass Großstädte über keinerlei spezielle Ausstattung verfügen, obwohl die Dichte von E-Fahrzeugen dort besonders hoch ist, ist problematisch“, finden die Liberalen.

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