Wout Weghorst (li.) trifft per Kopf zum 2:0 des VfL Wolfsburg gegen den VfB – und die Stuttgarter Waldemar Anton und Roberto Massimo (hi.) schauen erschrocken zu. Foto: imago/Darius Simka

1:3 gegen den VfL Wolfsburg – die Niederlage des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart war nicht unbedingt nötig. Das sehen auch manche Beobachter so, wir haben eine kleine Presseschau zusammengestellt.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart rutscht nach dem 1:3 gegen den VfL Wolfsburg in eine kleine Negativserie, drei Spiele wartet der Aufsteiger nun schon auf einen Sieg. Das ist auch den Berichterstattern aufgefallen, wie die Tatsache, dass der VfB gegen die Wölfe durchaus eine Chance zum Sieg hatte. Ein kleiner Überblick über die Pressestimmen.

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Der „Südkurier“ folgert aus der Niederlage des VfB, dass damit die Chancen auf ein Europa-Ticket bei fast null sind. Kann man so sehen: „VfB Stuttgart geht die Luft aus: 1:3 gegen den Wolfsburg. Der lange so begeisternde VfB Stuttgart verliert auf den letzten Metern den Schwung. Die Schwaben unterlagen 1:3 (0:2) und kassierten die dritte Niederlage in der Fußball-Bundesliga in Serie. Die von zahlreichen Personalproblemen geplagten Stuttgarter können ihre verbliebenen Mini-Hoffnungen auf den Europapokal wohl endgültig ad acta legen.“

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Bei „sportschau.de“ wird der Blick dagegen auf den VfL gerichtet, der sein Europa-Ticket womöglich bald buchen kann: „Wolfsburg mit Sieg gegen Stuttgart weiter auf Königsklassen-Kurs. Nach zuvor zwei Niederlagen hat sich der VfL Wolfsburg am Mittwochabend in einer turbulenten Partie mit 3:1 (2:0) beim VfB Stuttgart durchgesetzt und bleibt damit auf Kurs Champions League.“

Auch „spox.de“ widmet sich den Wölfen, die nächste Saison wahrscheinlich auf Reisen durch Europa gehen: „Wölfe halten Kurs auf die Champions League. Der VfL hat seine kleine Niederlagenserie in der Fußball-Bundesliga eindrucksvoll gestoppt und darf weiter von der Königsklasse träumen. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner setzte sich bei Aufsteiger VfB Stuttgart verdient mit 3:1 (2:0) durch und liegt vier Spiele vor Saisonende voll auf Champions-League-Kurs.“

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Der „kicker“ stellt den Wolfsburger Goalgetter Wout Weghorst in sein Schaufenster – wenn einer 20 Saisontore erzielt hat, ist das durchaus erlaubt: „Weghorsts Nummer 20: Wolfsburg verteidigt in Stuttgart Platz drei. Der VfL Wolfsburg hat sich im Rennen um die Champions-League-Ränge zurückgemeldet. Beim VfB Stuttgart gewannen die Wölfe ziemlich souverän mit 3:1.“

Dafür bemerkt „tag24.de“, dass dem VfB irgendwie der Strom gefehlt haben muss – und nennt den Schuldigen: „Weghorst zieht Stuttgart den Stecker. VfB-Rasselbande chancenlos gegen Wolfsburg. Schwaben-Pleite! Der VfB Stuttgart musste sich gegen den VfL Wolfsburg mit 1:3 (0:2) geschlagen geben. Damit dürfte sich das Thema Europa für die über weite Strecken naiven Dunkelroten erledigt haben.“

Bei „bundesliga.de“ wird der Finger in die Wunde der VfB-Fans gelegt und die Hochkaräter aus Halbzeit eins werden thematisiert: „Der VfL Wolfsburg festigt Rang drei durch ein 3:1 beim VfB Stuttgart. Der VfL hat seine Champions-League-Ambitionen untermauert und den VfB Stuttgart mit 3:1 (2:0) geschlagen. Die Wölfe wirkten abgezockter vor dem gegnerischen Tor, der VfB ließ in Hälfte eins beste Chancen - unter anderem einen Elfmeter - liegen.“

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Der „Südwestrundfunk“ bemerkt auf seiner Homepage, dass dem VfB im Saisonendspurt die Luft ausgeht: „VfB Stuttgart verliert 1:3 gegen den VfL Wolfsburg. Für den VfB Stuttgart gab es gegen den Tabellendritten aus Wolfsburg nichts zu holen. Die Schwaben verloren ihr Heimspiel mit 1:3 (0:2). Dabei hatte Philipp Förster per Handelfmeter die große Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Den lange so begeisternden Stuttgartern geht auf den letzten Metern der Saison der Schwung verloren. In einem von zahlreichen Top-Chancen geprägten Spiel fehlten dem Team von Trainer Pellegrino Matarazzo vor allem zwei Dinge: defensive Stabilität und offensive Effizienz.“

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